Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Das thut mir leid; doch ich habe über dieſes Kapitel Regeln, die ich mir gemacht. Ich höre am Morgen, von acht Uhr bis Mittag Beichte, und nie ſpäter, wenn nicht große Dringlichkeit obwaltet.

Es iſt zu ſpät, Herr Pfarrer! es iſt zu ſpät! ich muß ſogleich die Abſolution haben...

Das begreife ich ganz und gar nicht, erwie⸗ derte Bonhomme mit einer gewiſſen Bangigkeit.

Es iſt jedoch leicht zu begreifen: ich muß die Abſolution haben, bevor ich ſterbe.

Mein lieber Freund, entgegnete der Pfarrer, erlauben Sie mir, Ihnen zu bemerken, daß Sie ent⸗ fernt nicht das Ausſehen eines Mannes in Todes⸗ gefahr haben.

Und er bewegte ſich auf ſeinem Raſenſitze hin und her, immer mehr beunruhigt über die Wendung, die dieſe Sache nahm.

Das wird aber binnen einer Stunde geſchehen ſein, Herr Pfarrer.

Wie ſo?

Weil, nachdem ich die Abſolution für mein Verbrechen erlangt habe...

Sie haben alſo ein Verbrechen begangen, und darum wollen Sie beichten?

Ein abſcheuliches Verbrechen, Herr Pfarrer!

Ho! ho! rief Bonhomme, deſſen Bangigkeit mehr und mehr wuchs.

Und er fing an umherzuſchauen, um, im Falle der Gefahr, ſeine Vertheidigungs⸗ oder Fluchtmittel zu erkennen.

Der Mann fuhr fort, ohne daß es ſchien, als