Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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rennen ließ, zweitauſend Louis d'or verloren; ſie hatte eine Predigt vom König wegen ihrer Irreligioſität bekommen, und war von der Königin geſchmält wor⸗ den, weil ſie dem König den Rücken zugewandt.

An dieſem Abend war es alſo kein lenkſamer Prinz. Auger wußte Alles dies, doch es ſtand Auger weder die Wahl der Stunde, noch die des Augen⸗ blicks zu..

Auger hatte nur vierzehn Tage verlangt, um zu reuſſiren; man war am ſiebzehnten, und zu Bette gehend hatte der Prinz geſagt:

„Seit acht Tagen habe ich nichts mehr von Herrn Auger gehört; man hole mir dieſen Burſchen, daß ich ihm die Ohren reibe.“

Der Lackei hätte ſich bald außer Athem gelaufen; doch zehn Minuten, nachdem der Befehl gegeben war, befand ſich Herr Auger im Vorzimmer des Grafen von Artvis.

Als er vor Seiner Königlichen Hoheit erſchien, pearbeitete der Prinz ſein Kopfkiſſen mit gewaltigen Fauſtſchlägen: er ſuchte einen Rücken, um ſich in Athem zu ſetzen, wie Mercur.

„Ah! Herr Auger!“ rief der Prinz,„find Sie

endlich da! das iſt ein Glück, bei meiner Treue! Ich glaubte, Sie ſeien nach Amerika abgereiſt. Werde

völ

ich wenigſtens von Ihrer Seite gute Chance haben?“

Auger antwortete mit einem traurigen, gedehnten Seufßzer.

Der Prinz begriff.

„Was iſt das?“ fragte er;„Sie bringen mir alſo das Mädchen nicht?“

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