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„Es iſt wahr,“ ſagte Ingénue;„doch wie haben Sie erfahren, er ſei ein Page?
„Das iſt ganz einfach, bei Gott!“.
„Nun?“
„Ich ging ihm nach.“
„Sie ſind ihm nachgegangen?“
„Du haſt es wohl geſehen.“
„Er hat Ihnen alſo geſagt, er ſei ein Page des Grafen von Artois?“
„Er hat es mir nicht geſagt,“ antwortete Rétif, der nicht ganz zu lügen wagte.
„Wie haben Sie es denn erfahren?“
„Ich ließ ihn in den Marſtall eintreten; ich ließ meinen Mann vorübergehen, und als er vorüberge⸗ gangen war, fragte ich den Portier:„„Wer iſt dieſer junge Mann?““ Er antwortete mir:„„Ein Page vom Marſtalle von Monſeigneur dem Grafen von Artvis, der hier wohnt.““
„Ah! er wohnt im Marſtalle des Grafen von Artois?“ wiederholte Ingénue.
„Ja,“ erwiederte Rétif unvorſichtig.
Ingénue neigte zum zweiten Male das Haupt, doch diesmal unter dem Gewichte eines ſeltſamen Gedankens, der ihr Gehirn durchzog.
Rötif begriff; er befürchtete, zu viel geſprochen zu haben.
„Oh!“ ſetzte er mit einer ſcheinbar vollkommen beruhigten Miene hinzu,„auf dieſer Seite kannſt Du ruhig ſein, das iſt wohl vorbei!“
„Warum dies?“
„Ei! weil er nicht wiederkommen wird.“
„Wer wird nicht wiederkommen?“
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