Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Dieſer geſchickt eingerichtete Abgang führte viel mehr als alle Drohungen und alle Verſprechungen des Abgeſandten vom Prinzen Röétif de la Bretonne zur Ueberlegung und von der Ueberlegung zur Furcht.

Nachdem Auger abgegangen war, blieb er nach⸗ denkend ſtehen, biß ſich in die Hand und ſagte den Kopf ſchüttelnd:

Er wird mir meine Tochter nehmen er hat Recht... iſt es nicht heute, ſo wird es morgen ſein.

Sodann pathetiſch den Arm zum Himmel er⸗ hebend:

Entſetzliche Zeit, die Zeit, wo ein Vater ge⸗ nöthigt iſt, ſolche Dinge zu hören von Seiten eines Verführers, ohne es zu wagen, vor die Thüre denjenigen zu werfen, welcher ſie ihm ſagt, aus Furcht, eine Stunde nachher in die Baſtille ein⸗ geſperrt zu werden! Glücklicher Weiſe behauptet mein Freund Mercier, das werde ſich Alles ändern.

Nach einem Augenblicke fügte er bei:

Oh! Ingénue iſt ein vernünftiges, redliches Mädchen.. ziehen wir ſie zu Rathe.

Und er rief in der That Ingénue, ließ ſie neben ſich ſitzen, erzählte ihr die blendenden Anträge von Auger, und verbarg ihr nicht die Bangigkeiten, die ſie ihm einflößten.

Ingénue lachte.

Sie hatte im Grunde des Herzens die Waffe, welche gegen alle Verführungen ſtark macht, eine junge und wahre Liebe.

Du ſpielſt die Muthige! ſagte Rétif zu dem