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dreißigtauſend guten Livres zu heirathen... Ah! ſchön, nun verſtopfen Sie ſich die Ohren, wie es die Gefährten vom Ulyſſes bei den Geſängen der Sirenen thaten. Ei! mein lieber Herr, die Papas und die Mamas haben keine andere Melodie als dieſe während der Regierung unſeres vielgeliebten Königs Ludwig XV. gehört, und ſie gewöhnten ſich voll⸗ kommen daran. Ich, der ich mit Ihnen ſpreche, habe in den Händen von Herrn Lebel,— den ich in meiner Jugend zu kennen die Ehre hatte, und der mir die erſten Rathſchläge hinſichtlich der Haltung im Leben gab,— ich habe in den Händen von Lebel Briefe von Edelleuten und Rittern des St. Ludwigs⸗Ordens geſehen, welche ihn als um eine große Gunſt für ihre Tochter baten, in das artige Kloſter, das man den Hirſchpark nannte, eintre⸗ ten zu dürfen, und ſie äußerten nur eine Furcht: ſie ſeien nicht hübſch genug, um hier zugelaſſen zu wer⸗ den. Nun wohl, Sie, Sie haben dies für Made⸗ Ingénue nicht zu befüchten, da ſie reizend iſt.“
„Mein Herr,“ ſprach Retif,„was Sie da ſagen, iſt leider wahr: es gab für Frankreich eine Aera der Sittenverderbniß, während welcher die Großen den Schwindel der Schande zu haben ſchienen! Ja, ich weiß, daß, als Ihr angeblich vielgeliebter König, Ihr Tyrann Ludwig KV. zur Maitreſſe Madame dEtioles aus dem Bürgerſtande und Madame Du⸗ barry aus dem Volke nahm, ich weiß, daß der Adel laut ſeine Privilegien, dem König Maitreſſen zu liefern, reclamirte; doch, Gott ſei Dank! wir ſind nicht mehr in dieſen Zeiten: Ludwig XV. iſt geſtor⸗


