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„Oh!“ rief Rétif,„ich ſchlage es aus! ich will es nicht! eher Armuth und Elend!“
„Das iſt ſehr ſchön,“ erwiederte Auger ruhig, „doch Sie haben wahrhaftig ſchon mehr EFlend, als Sie ertragen können, lieber Herr! Sie ſetzen müh⸗ ſam Bücher, die nicht immer gut ſind; Sie verdienen wenig, Sie verdienen immer weniger, und je älter Sie werden, deſto weniger werden Sie verdienen; Sie tragen denſelben Ueberrock ſeit zwanzig Jahren! . ſagen Sie nicht nein, Sie haben das in Ihren Vierziger gedruckt; Mademoiſelle endlich, der ich eine halbe Million anbiete, hat faſt kein Kleid mehr, und wäre Herr Reveillon nicht in das Mittel ge⸗ treten, ſo hätte ſie gar keines mehr.“
„Mein Herr, mein Herr, ich bitte, bekümmern Sie ſich um das, was Sie angeht.“
„Das thue ich auch.“
„Wie, das thun Sie?“
„Ja, es geht mich an, daß Mademoiſelle Ingé⸗ nue, die ſo ſchön, auch elegant iſt, und Niemand, das
„
erkläre ich Ihnen, wird das ſeidene Kleid ſo gut
getragen haben, und vor einem kleinen Lackei wie ſie gegangen ſein.“
„Das iſt möglich; dennoch ſchlage ich es aus.“
„Wie albern!... Warum ſchlagen Sie es aus?“
„Erſtens, mein Herr, beleidigen Sie mich, und ich würde Ihnen dieſe Handvoll Lettern ins Geſicht werfen, fehlte es mir nicht an T... Doch ich will Ingénue rufen, und ſie wird Ihnen ſelbſt ant⸗ worten.“
„Thun Sie das nicht, das wäre noch alberner!
Ru Ein
hab
gele
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