Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Sie, der Sie ſich bemühen, Ihre Phraſen folgerecht zu ſetzen, wägen Sie ein wenig dieſe Sätze nach ihrem Werthe ab. Das Geld, mein lieber Herr Retif.

Mein Herr...

Ah! nun unterbrechen Sie mich beim Anfange meiner Definition.

Rétif ſchaute umher, ob Niemand da ſei, der ihm Auger nach der Thüre treiben helfen könnte; doch er war allein, und allein war er nicht ſtark genug, um mit einem ſo kräftigen jungen Manne, wie es Auger war, fertig zu werden.

Er faßte alſo Geduld.

Ueberdies fand er in ſeiner Eigenſchaft als Be⸗ obachter, als ſocialer Schriftſteller, als Sittenmaler das Geſpräch nicht ohne Intereſſe für ihn, und er wollte wiſſen, was noch an prinzlichen Unverſchämt⸗ heiten unter dieſer neuen Geſellſchaft blieb, welche die Philoſophie affectirte und nach der Freiheit trachtete.

Auger, der nicht errathen konnte, was wirklich im Herzen von Rétif vorging, und der überdies, da er die Menſchen faſt immer verächtlich gefunden, ſich daran gewöhnt hatte, dieſelben zu verachten, Auger fuhr fort:

Das Geld, mein lieber Herr Rötif, iſt eine Wohnung in einem anderen Hauſe als dieſes, in einer anderen Straße als dieſe; es iſt ein Mobiliar in dieſer Wohnung, und unter Mobiliar, das be⸗ greifen Sie wohl, verſtehe ich nichts Ihren wurm⸗ ſtichigen Tiſchen und Ihren hinkenden Stühlen Aehn⸗ liches; nein, unter Mobiliar verſtehe ich Fauteuils