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zen⸗ Rocke wolle ihn um die Hand ſeiner Tochter bitten,
pen und er maß ihn vom Kopfe bis zu den Füßen. „Ho! ho!“ murmelte er,„Anträge?“
étif„Nun wohl, ja, mein Herr, Anträge,“ erwiederte
des Auger.„Was gedenken Sie aus der jungen Per⸗
Ute. ſon zu machen?“
der„Eine ehrliche Frau, wie ich ein ehrliches Mäd⸗
ber chen aus ihr gemacht habe.“
„Ja, das heißt ſie an einen Mechaniker, an einen Künſtler, an einen armen Teufel von Dichter oder Zeitungsſchreiber verheirathen.“
unt.„Nun wohl... was dann?“
„Was dann?.. Ich denke, man mußte Ihnen ſchon eine gute Zahl Anträge dieſer Art machen.“
„Geſtern erſt machte man mir einen, und zwar
tein einen höchſt ehrenvollen.“ „Ich hoffe, Sie haben ihn ausgeſchlagen?“ „Und, ich bitte, warum hoffen Sie das?“
„Ei! weil ich Ihnen heute etwas Beſſeres anzu⸗ um bieten habe.“ „Etwas Beſſeres! Sie wiſſen ja nicht, was man
er⸗ mir angeboten.“ die„Gleichviel.“ „Doch „Ich brauche es nicht zu wiſſen, weil ich einer och⸗ Sache ſicher bin.“ „Welcher Sache?“ ers,„Daß ich Ihnen heute, wie geſagt, etwas Beſſe⸗ res anbiete, als man Ihnen geſtern angeboten hat.“ nue„Ah! ah!“ dachte Rétif.„Ingénue geht im Auf⸗ ei.“ ſtreiche. Gut!“
men„Ueberdies weiß ich, oder vielmehr errathe ich..“


