Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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eine Idee, die ihn ſeltſam quälte, denn, ſagen wir es zum Lobe unſeres Romanendichters, die von uns erwähnte Furcht vor der Gefahr, die er von Seiten einer beleidigten oder verzweifelten Familie laufen könnte, war nur ſecundär.

Einen raſchen Entſchluß faſſend, nahm dem zu Folge Rétif ſeinen Hut und ſeinen Stock, den er in eine Ecke geſtellt hatte, und lief haſtig nach der Treppe. Ingénue, mochte ſie nun begriffen haben, was im Geiſte ihres Vaters vorging, mochte ihr Herz ohne Golle unfähig ſein, einen Groll zu hegen, Ingénue lächelte Rétif zu.

Durch dieſes Lächeln ermuthigt, ſtürzte Rötif mit der Behendigkeit eines fünfzehnjährigen Läufers die Stufen hinab.

Er verſicherte ſich zuerſt, daß ihn Chriſtian weder geſehen, noch gehört hatte, und eilte ihm dann den Mauern folgend nach, bereit, anzuhalten und ſich unſichtbar zu machen, ſollte der junge Mann den Kopf umdrehen.

Die Nacht war finſter, und es herrſchte eine tiefe Einſamkeit: dieſe zwei Umſtände begünſtigten den Plan von Rötif.

Ueberdies ging der junge Mann ſeines Weges ohne ein einziges Mal nach der Seite der Rue des Bernardins zu ſchauen, obſchon er in dieſer Straße ſein Leben ließ.

Rétif folgte ihm in einer Entfernung von unge⸗ fähr fünfzig Schritten; er ſah ihn auf den Pont Saint⸗Michel münden, ſich der Bruſtmauer nähern und einen Augenblick auf dieſe ſteigen.

Immer in ſeinen Fußſtapfen, wollte der Greis

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