Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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und ſind noch ehrenwerthe Ackersleute, aus dem Volke hervorgegangen, obſchon ich vom Kaiſer Pertinax abzuſtammen behaupte.

Ich wußte das nicht, ſagte der junge Mann erſtaunt.

Weil Sie meine Werke nicht geleſen haben, erwiederte Rétif kalt;Sie hätten darin eine von mir ſelbſt aufgeſtellte Genealogie gefunden, die un⸗ verwerflich beweiſt, daß meine Familie von Pertinar abſtammt, welcher Name im Lateiniſchen Röétif be⸗ zeichnet.

Ich wußte das nicht, wiederholte Chriſtian.

Daran muß Ihnen wenig liegen, ſagte Rötif. Was bekümmern Sie, ein Ciſeleur, ſich darum, daß Ihr Schwiegervater von einem Kaiſer abſtammt?

Chriſtian erröthete unter dem Blicke des Roma⸗ nendichters. Dieſer Blick war allerdings mit einem peinlichen Scharfſinne bewaffnet.

Aber, fuhr Röétif fort,was Sie in Erſtaunen

ſetzen wird, iſt, daß ſich das Blut der Kaiſer ſo ſehr

in meinen Adern geſchwächt hat, daß der Bauer nun vorherrſcht, und daß nie ein Kaiſer die Hand meiner Tochter bekäme, wenn er ſie verlangen würde; ich habe die genealogiſche Leiter dergeſtalt umgeſtürzt, daß mir der Bauer das Ideal der Ariſtokratie zu ſein ſcheint: träte ich mit einem König in ein ver⸗ wandtſchaftliches Verhältniß, ſo würde ich mir etwas zu vergeben glauben; ich nähme nicht einmal einen einfachen Edelmann an.

So ſprechend, ſetzte Rétif ſeine Erforſchung der

Hände und des Geſichtes von Chriſtian fort.