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Chriſtian fuhr fort:
„Ich bin ein Eiſeleur; ich verdiene auf eine ehrenhafte Weiſe meinen Lebensunterhalt.“
Rétif ſenkte ſeine grauen Augen auf die Hände des jungen Mannes.
„Wie viel verdienen Sie?“ fragte er.
„Vier bis ſechs Franken täglich.“
„Das iſt hübſch!“ ſagte Rötif.
Und er ſchaute fortwährend die Hände des jun⸗ gen Mannes an, welcher, da er endlich dieſe Beob⸗ achtung bemerkte, raſch, indem er ſie an einander rieb, ſeine für einen Ciſeleur ein wenig weißen Fin⸗ ger verbarg.
Röétif ſchwieg einige Augenblicke.
„Und,“ ſprach er ſodann,„Sie kommen, um meiner Tochter zu ſagen, daß Sie ſie lieben?“
„Ja, mein Herr, ich kam in dem Momente, wo Mademoiſelle ihre Thüre ſchloß; ich bat ſie inſtän⸗ dig, mich eintreten zu laſſen.“
„Sie hat eingewilligt?“
„Ich ſprach mit ihr von Ihnen, mein Herr, von Ihnen, über den ſie beſorgt war.“
„Ja, ja, von mir, über den ſie beſorgt war.“
Rétif ſchaute Ingénue an, welche roſenfarbig wie eine Roſe und mit ſchmachtenden Augen daſtand.
„War es möglich, daß ſie nicht liebte oder nicht geliebt wurde?“ dachte er.
Er nahm den jungen Mann bei der Hand und ſagte:
„Ich kenne Ihre Eindrücke; laſſen Sie nun Ihre Abſichten hören.“


