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Plötzlich ertönte ein raſcher Tritt auf dem Ruhe⸗ platze; eine durchdringende Stimme machte ſich hörbar. „Ingénue! Ingénue!“ rief Rötif,„biſt Du da?“
„Mein Vate mein Vater!“ antwortete von innen das Mädchen, halb freudig, halb erſchrocken.
„So öffne doch!“ ſagte Rétif.
„Was iſt zu thun?“ flüſterte Ingénue Chri⸗ ſtian zu.
„Oeffnen Sie,“ erwiederte dieſer.
Und er öffnete ſelbſt.
Rétif ſtürzte ſich weinend vor Freude in die Arme ſeiner Tochter.
„Wir ſind alſo Beide gerettet?“ rief er.
„Ja, mein Vater, ja!... Wie ſind Sie ent⸗ kommen?“
„Niedergeworfen, mit Füßen getreten... zum Glücke bin ich den Schüſſen entgangen... alsdann lief ich umher, Dich ſuchend, Dich rufend.. Oh! wie habe ich unter Weges gelitten! wie habe ich ge⸗ litten, als ich das Fenſter nicht erleuchtet ſah. Aber, Gott ſei gelobt! Du biſt da.. Wie biſt nun Du entkommen?“
„Ein edelmüthiger Unbekannter hat mich wegge⸗ bracht, hieher geführt.
„Oh! Du haſt Deine Lampe nicht angezündet! Wie mir dieſe Finſterniß bange gemacht hat!“
„Guter Vater!“
Und ſie umarmte Rötif noch e
Sie hoffte, Chriſtian werde dieſen Augenblick be⸗ nützen, um ſich zu verbergen; er trat aber im Gegen⸗ theile hinzu, und über die Schulter des Kindes er⸗ blickte Rétif Chriſtian, der ihn grüßte.


