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„Ich möchte es wohl... und...“
„Ich zählte auf dieſen Augenblick, um Ihnen ein Wort, ein einziges zu ſagen!... Ich weiß, wo Sie zu Mittag geſpeiſt haben; ich ſah Sie mit Ihrem Vater weggehen, als die Arbeiter vor der Thüre waren; da eilte ich voraus, um zuerſt anzukommen und Sie auf der Treppe zu erwarten.“
„Aber, Herr Chriſtian...“
„Und wie lange ſind Sie ausgeblieben! mit wel⸗ cher Bangigkeit habe ich gewartet! wie oft habe ich die Thüre des kleinen Zimmers auf⸗ und zuge⸗ macht, das ich im Hauſe gemiethet, um das Recht zu haben, hier mit einem allen Miethsleuten ge⸗ meinſchaftlichen Schlüſſel einzutreten! Ah! Made⸗ moiſelle, es ſind nun ſechs Wochen, daß ich Sie alle Tage ſehe, und drei Tage, daß ich Sie ſo verſtoh⸗ lener Weiſe ſpreche: ich halte es nicht mehr aus, ich muß wiſſen, was Sie von mir denken.“
„Herr Chriſtian, ich denke, daß Sie ein ſehr guter und gegen mich ſehr nachſichtiger junger Mann ſind.“
„Iſt das Alles?“
„Ei! dieſes Zimmer, das Sie gemiethet und nicht bewohnen, dieſe Tracht, die nicht Ihre gewöhn⸗ liche Tracht iſt, die Haſt, mit der Sie von mir ver⸗ langen, was nur die Gewohnheit allein den Frauen einflößen kann..“
„Die Gewohnheit?“
„Kurz, Herr Chriſtian, Sie ſehen klar in Ihrem Herzen; ich, ich ſehe nicht klar in dem meinigen.“
„Mademoiſelle, mir ſcheint, Sie könnten, wenn
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