Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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— Das Wetter iſt ſchön, fuhr Madame Van⸗Dick nach einigen Augenblicken fort, reichen Sie mir Ihren Arm und führen Sie mich ein wenig in den Garten; wollen Sie?

— Gern.

Der Abend war in der That ſehr ſchön. Euphraſia und Triſtan gingen nach einer Laube, deren in einander verſchlungene Zweige und Blätter dem letzten Scheine des Tages den Eingang verwehrten. Durch die warme, ruhige Luft wehte ein würziger Hauch, der die Herzen der Liebe erſchließt und unwillkührlich zur Mittheilung deſſen reizt, was man empfindet.

Madame Van⸗Dick empfand wahrſcheinlich ſehr viel, denn ſie ſtützte ſich mit einer Nachläſſigkeit, welche die Wärme des Abends entſchuldigte, auf Triſtan's Arm und

betrachtete mit ſeitwärts gebogenem Kopfe die Blumen, welche ihre erfriſchten Blätter und Kelche über die Wege des Gartens neigten.

In der Laube befanden ſich Stühle. Madame Van⸗ Dick ergriff einen und ließ Triſtan ſich ihr gegenüber auf einen andern ſetzen, doch ſo nahe, daß ihre Füße die ſei⸗ nes Stuhles erreichen konnten.

— Ein köſtlicher Abend! ſprach ſie.

— In der Thet, Madame.