Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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Amſterdam war auch nicht ſo viel Blaues zu finden, als man nöthig hat, um eine Weſte daraus zu fertigen.

— Es iſt heute ſchön, ſprach Herr Van⸗Dick, indem er mit Wolluſt die Luft des Vaterlandes einſog.

— Was meinen Sie? fragte Triſtan, der glaubte, er habe ſich geirrt.

— Ich ſage, daß es heute ſchön iſt, antwortete ernſt⸗ haft der Kaufmann.

— Teufel, dachte unſer Tenor, wie müſſen die Tage ausſehen, die Herr Van⸗Dick ſchlecht findet!

— Jetzt, fuhr der Holländer fort, folgen Sie mir.

Nach dieſen Worten bog er in die Utrechter Straße und verfolgte ſie bis zur erſten Brücke. Hier wandte er ſich rechts. Ohne den Juden, welcher die Sachen fuhr, aus den Augen zu verlieren, klopfte er ſeinem Begleiter auf die Achſel und ſprach:

— Was meinen Sie zu dem Hauſe, das dort vor uns ſteht?

— Jenes ſchöne Haus mit der großen Steintreppe?

— Ja.

— Ein prachtvolles Haus.

— Es iſt das unſrige. Ich mache Ihnen mein Compliment!