Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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ich ſchlecht fahren, alſo nehme ich mir zwei. Ich ſteige in den Wagen. Befinde ich mich in dem Coupé allein,

ſo habe ich drei Plätze, obgleich ich nur für zwei bezahlt 1 habe; dies iſt ein Glück, das ich nicht erwartete und nütze 5 es. Habe ich einen Nachbar, ſo plaudere ich mit ihm.

Finde ich ſeine Unterhaltung amüſant, ſo höre ich, und finde ich Vergnügen zu reden, ſo rede ich. Sehe ich, daß wir nicht zuſammen ſympathiſiren, ſo vergeſſe ich, daß er da iſt, mache mir es auf meinen beiden Plätzen bequem, ₰ ziehe mein Journal aus der Taſche und leſe. Langweilt mich mein Journal, ſo ſchlafe ich, und habe ich keine Luſt mehr zum ſchlafen, ſo eſſe ich, denn ich führe ſtets einen kleinen Vorrath bei mir. Habe ich keinen Hunger, ſo betrachte ich die Gegend, und gefällt mir die Gegend 3 nicht, ſo denke ich. Bei dem Denken komme ich indeß immer zuletzt an, denn es iſt ſehr ermüdend. Der Con⸗ ducteur kann mich alſo nicht ärgern. Fährt er ſchnell, ſo freue ich mich über die Schnelligkeit, fährt er lang⸗ ſam, ſo habe ich das Vergnügen, mich wiegen zu laſſen. Indem ich mich ſo zum Sclaven der Umſtände mache, werde ich der Herr derſelben.

— Sie ſind ein glücklicher Mann!

— Haben Sie Unglück gehabt?

— Sehr viel!