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„Gehen Sie alſo,“ ſprach Catherine, ich hulte Sie nicht zürück.“ Einen letzten Kuß, Catherine.“
„Gott befohlen!“
ünd in ihr Schickſal ergeben, denn ſie hatte be⸗ griffen, daß Iſidor nichts abhalten würde, dem Befehle ſeines Bruders zu gehorchen, glitt Catherine aus den Armen ihres Geliebten auf den Boden.
Iſidor wandte die Augen ab, ſeufzte, zögerte einen Augenblick, aber fortgezogen durch den unwiderſtehlichen Befehl, den er erhalten, ſetzte er, Catherine ein letztes Lebewohl zuwerfend, ſein Pferd in Galopp.
Der Lackei folgte ihm querfeldein.
Catherine blieb auf dem Boden, auf der Stelle, wohin ſie gefallen war, und verſperrte mit ihren Leib den ſchmalen Weg.
Hügel ein Menſch, der von Villers⸗Cotterets herkam; er ging mit großen Schritten in der Richtung des Pacht⸗ hofes und ſtieß in ſeinem raſchen Lauf an den lebloſen Körper, der auf dem Pflaſter der Straße lag.
Er verlor das Gleichgewicht, ſtolperte, rollte, und fand ſich erſt zurecht, als er mit ſeinen Händen den trägen Körper berührte.
„Catherine!“ rief er,„Catherine todt!“
Und er ſtieß einen entſetzlichen Schrei aus, einen Schrei, der die Hunde des Pachthofes heulen machte.
„Oh!“ fuhr er fort,„wer hat denn Catherine ge⸗ tödtet?“
Und er ſetzte ſich bleich, zitternd, eiskalt nieder und
Einde.*) 5 *) Die Fortſetzung der Denkwürdigkeiten eines Arztes, von denen Ange Piton die dritte Abtheilung bildet, iſt von Alerandre Dumas in baldige Ausſicht geſtellt.
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Beinahe in demſelben Augenblick erſchien auf dem
legte dieſen lebloſen Körper quer über ſeinen Schooß.


