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dafür gibt, daß er die Meſſe lieſt und gratis die Kinder der armen Bürger unterrichtet. Da nun vas Haus des Abbé Fortier der Gemeinde gehört, ſo hat die Gemeinde wohl das Recht, in dem Hauſe, das ihr gehört, ſich ein Zimmer vorzubehalten, um die Flinten darin aufzubewahren; ha!“
„Das iſt wahr,“ ſprachen die Zuhörer,„ſie hat das Recht dazu.“
„Nun aber, hernach, wie werden wir uns dieſe Waffen verſchaffen? ſprich.“
Die Frage brachte Pitou in Verlegenheit, er kratzte ſich hinter dem Ohr.
„Ja, ſprich geſchwinde,“ ſagte eine andere Stimme, „wir müſſen zur Arbeit gehen.“
Piton athmete, der Letzte, der geſprochen, hatte ihm eine Ausflucht geöffnet.
„Zur Arbeit“ rief Piton.„Ihr ſprecht davon,
Haramonter gedemüthigt anſchauten.
„Wir wuͤrden wohl, wenn es durchaus nothwendig wäre, noch ein paar Tage opfern, um frei zu ſein,“ ſagte eine andere Stimme.
„Um frei zu ſein,“ entgegnete Pitou,„iſt es nicht 3 Tag, den man opfern müßte, ſondern alle ſeine
age.“
„Alſo,“ ſagte Boniface,„wenn man für die Frei⸗ heit arbeitet, ruht man aus.“
„Boniface,“ erwieberte Pitou mit der Miene
eines erzürnten Lafayette:„diejenigen werden nie frei
ſein können, welche nicht die Vorurtheile mit den
Füßen zu treten wiſſen.“
„Mir, was mich betrifft,“ ſagte Boniface,„mir
iſt nichts lieber, als nichts zu arheiten. Aber wie macht man es, um zu eſſen 2“


