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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 9.-12. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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ſo groß wie das Dach des Invalidenhauſes, ſein Säbel ſo hoch wie der Glockenthurm von Haramont.

Nachdem die Erzählung beendigt war, kam Pitou zur Beweisführung, dieſer zarten Operation, an der Cicero den wahren Redner erkannte.

Er bewies, daß die Leidenſchaften des Volks gerade durch die Aufkäufer erregt worden waren. Er ſagte ein paar Worte von den Herren Pitt, Vater und Sohn; er erklärte die Revolution durch die dem Adel und der Geißtlichkeit bewilligten Privilegien; er forderte endlich das Volk von Haramont auf, in'sbeſondere zu thun, was das franzöſiſche Volk im Allgemeinen ge⸗ than hatte: nämlich, ſich gegen den allgemeinen Feind zu vereinigen.

Dann ging er von der Beweisführung zum Schluß durch eine von jenen erhabenen Bewegungen über, welche allen großen Rednern gemein find.

Er ließ ſeinen Säbel fallen, und indem er ihn wieder aufhob, zog er ihn gleichſam aus Unachtſamkeit aus der Scheide.

Was ihm den Text zu einem aufrühreriſchen An⸗ trag gab, der alle Einwohner der Gemeinde, nach dem Beiſpiel der Pariſer, zu den Waffen rief.

Die enthufiaſtiſchen Haramonter antworteten kräftig.

Die Revolution wurde im Dorfe proclamirt und acclamirt.

Die Leute von Villers⸗Cotterets, welche der Ver⸗ ſammlung beigewohnt hatten, gingen, das Herz ange⸗ ſchwollen vom patriotiſchen Sauerteig, weg und ſangen auf eine für die Ariſtokraten höchſt bedrohliche Weiſe und mit einer unbändigen Wuth:

Vive Henri quatre! Vive ce roi vaillant!

Rouget de l'Isle hatte die Marſeillaiſe noch nicht componirt, und die Föderirten von 90 hatten das alte volksthümliche Ga ira noch nicht wiedererweckt, in Be⸗ tracht, daß man erſt im Jahre der Gnade 1789 war.

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