Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 9.-12. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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zu jener Zeit die Ordner der Nationen, wie ſie Homer nannte, die Volfsmaſſen in Bewegung ſetzten.

Von Herrn von Lafayette bis Pitou war es aller⸗ dings weit, aber von Haramont bis Paris, welche Ent⸗ fernung!

Moraliſch geſprochen, wohl verſtanden!

Pitou debutirte mit einem Eingang, mit dem der Abbé Fortier ſelbſt, ſo wunderlich er war, nicht unzu⸗ frieden geweſen wäre.

Bürger, ſprach er,Mitbürger, dieſes Wort iſt ſüß auszuſprechen, ich habe es ſchon zu anderen Fran⸗ zoſen geſagt, denn alle Franzoſen ſind Brüder; hier glaube ich es aber zu wahren Brüdern zu ſagen, und ich finde eine ganze Familie in meinen Landsleuten von Haramont.

Die Frauen, es fanden ſich einige unter den Zu⸗ hörern, und das waren nicht die am Beſten geſtimmten

die Frauen dachten bei dem Worte Familie an den armen Pitou, das Wai⸗

ſenkind, an dieſen armen Verlaſſenen, der, ſeit dem Tode ſeiner Mutter, nie nach ſeinem Hunger gegeſſen hatte. Und das Vort Familie von dieſe

m Jungen ausgeſprochen, der keine hatte, bewegte bei mehreren

von ihnen die empfindliche Fiber, die den Thränen⸗ behälter ſchließt.

Nachdem der Eingang beendigt war, fing Piton die Erzählung, dieſen zweiten Theil der Rede, an.

Er ſprach von ſeiner Reiſe nach Paris, von den Aufſtänden mit den Büſten, von der Einnahme der Baſtille und der Rache des Volks, er ſchlüpfte leicht über den Antheil weg, den er am Kampfe auf dem Platze des Palais⸗Rohal und im Faubourg Saint⸗ Antoine genommen hatte; doch je weniger er ſich rühmte, deſto mehr wuchs er in den Augen ſeiner Landsleute, und am Ende der Erzählung von Pitou war ſein Helm