Allerdings war der Boden ſchon vorbereitet, um den Samen aufzunehmen. Der erſte Durchzug von Pitou, ſo raſch er geweſen, hatte doch eine Spur in den Geiſtern zurückgelaſſen: ſein Helm und ſein Säbel, waren denjenigen, welche ihn im Zuſtande einer leuch⸗ tenden Erſcheinung geſehen, im Gedächtniß geblieben.
Dem zu Folge, als die Einwohner von Haramont ſich durch dieſe zweite Rückkehr von Piton, auf die ſie nicht hofften, begünſtigt ſahen, umgaben ſie ihn auch mit allen Zeichen der Hochachtung und baten ihn, ſeine kriegeriſche Rüſtung niederzulegen und ſein Zelt unter den vier Linden aufzuſchlagen, welche den Platz des Dorfes beſchatteten, wie man Mars in Theſſalien bei den Jahrestagen ſeiner großen Triumphe bat.
Piton ließ ſich um ſo leichter herbei, hiezu einzu⸗ willigen, als es ſeine Abſicht war, ſein Domicil in Haramont zu fixiren. Er nahm alſo das Obdach eines Zimmers an, das ein Kriegeriſcher des Dorfes ganz meublirt an ihn vermiethete.
Meublirt mit einem Bett von Brettern, mit einem Strohſack und einer Matratze; meublirt mit zwei Kä⸗ ſten, einem Tiſche und einem Wafſerkrug.
Das Ganze wurde vom Eigenthümer ſelbſt zu ſechs Livres jährlich, das heißt zum Preiſe von zwei Schüſſeln Hahn mit Reis angeſchlagen.
Nachdem dieſer Preis feſtgeſtellt war, nahm er
Beſitz von der Wohnung, wobei er denjenigen, welche
ihn begleitet hatten, zu trinken bezahlte, und da ihm die Ereigniſſe nicht weniger als der Aepfelwein zu Kopf geſtiegen waren, ſo hielt er ihnen auf der Schwelle ſeiner Thüre eine Rede.
Sie war ein großes Ereigniß, dieſe Rede von Pitou; es bildete auch ganz Haramont einen Kreis um das Haus.
Pitou war ein wenig Gelehrter und kannte die
Schönredenheit; er wußte die acht Worte, wit welchen


