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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 9.-12. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Er ſah ſich auch, als er ungefähr hundert Schritte gemacht hatte, als den Mittelpunkt einer Verſammlung.

Pitou hatte entſchieden eine ungeheure Popularität in der Gegend erlangt.

Wenige Reiſende haben ein ſoiches Glück. Die Sonne, welche, wie man ſagt, fuͤr alle Welt ſcheint, ſcheint nicht immer mit einem günſtigen Glanze für die Leute, die in ihr Vaterland mit dem Wunſche, hier Propheten zu ſein, zurücktommen.

Es widerfährt auch nicht aller Welt, eine bis zum Grimm mürriſche und geizige Tante zu haben, wie Tante Angélique war; es widerfährt nicht jedem Gar⸗ ganlua, der im Stande iſt, einen Hahn mit Reis zu verſchlingen, daß er einen kleinen Thaler denjenigen, welche ein Recht auf das Opfer haben, anbieten kann.

Was aber am wenigſten dieſen Rückkehrenden wider⸗ fährt. von denen der Urſprung und die Traditionen bis zur Odyſſee zurückgehen, das iſt, daß ſie mit einem Helme auf dem Kopf und einem Säbel an der Seite heimkehren, beſonders wenn die übrige Kleidung nichts weniger als miliäriſch iſt.

Denn, ſagen wir es, dieſer Helm und dieſer Säbel waren es beſonders, die Pitou der Aufmerkſamkeit ſei⸗ ner Mitbürger empfahlen.

Man ſieht, daß ohne den Liebeskummer, der ihn bei ſeiner Rückkehr betroffen, Piton alle Arten von Glück als Eriatz zugefallen waren.

Einige Einwohner von Villers⸗Cotterets, welche Piton am Tage vorher vom Abes Fortier, in der Rue de Soiſſons, bis zur Thüre der Tante Angélique, auf dem Pleur, begleitet hatten, beſchloſſen auch, um die Huldigung fortzuſetzen, Piton von Villers⸗Cotterets nach Haramont zu geleiten.

Dies thaten ſie, wie ſie es beſchloſſen, und als es die Einwohner von Haramont ſahen, ſo fingen dieſel⸗ ben an ihren Landsmann zu ſeinem wahren Werthe zu ſchätzen.