Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 9.-12. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Es lebe Lafahette! es leben die Gardes⸗du⸗corps! riefen fünfzigtauſend Stimmen.

Einige Stimmen wollten das dumpfe Murren, i letzte Drohung des entfliehenden Sturmes, hören aſſen. ſie wurden durch den allgemeinen Zuruf edeckt.

Wohlan! ſagte Lafahette,Alles iſt beendigt und das ſchöne Wetter iſt wiedergekehrt!

Dann trat er zurück und ſprach:

Doch damit es nicht abermals getrübt werde, Sire, bleibt ein letztes Opfer zu bringen.

Ja, verſetzt der König nachdenkend,Verſailles verlaſſen, nicht wahr?

Und nach Paris kommen, ja, Sire.

Mein Herr, ſagte der König,Sie können dem Volke verkünden, in einer Stunde werden wir, die Königin, ich und meine Kinder, nach Paris abgehen.

Dann zur Königin:

Madame, gehen Sie in Ihre Gemächer und treffen Sie Anſtalten.

Dieſer Befehl des Königs ſchien Charny an etwas wie ein wichtiges Ereigniß, das er vergeſſen hatte, zu erinnern.

Er eilte der Königin voran.

Was wollen Sie bei mir machen, mein Herr? fragte die Königin hart;Sie haben nichts dort zu

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thun.

Ich wünſche es ſehr lebhaft, Madame, erwiederte Charny,und wenn ich wirklich nichts dort zu thun habe, ſo werde ich nicht ſo lange bleiben, daß meine Gegenwart Eurer Majeſtät mißfallen könnte.

Die Königin folgte ihm. Blutſpuren befleckten

den Boden; die Königin ſah ſie. Marie Antvinette

ſchloß die Augen, ſuchte einen Arm, um ſie zu führen, . den von Charnh und ging ſo ein paar Schritte nd.