Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 9.-12. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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„Ja, ich bin es. Der Koͤnig und die Königin, wo ſind ſie?“

„Sie ſind hier.“

„Unverſehrt?“

„Unverſehrt.“

„Gott ſei gelobt! Herr Gilbert! Herr Gilbert! hierher!“

Beim Namen Gilbert bebten zwei Frauenherzen auf eine ſehr verſchiedene Art.

Das Herz der Königin, das Herz von Andrée.

Charny wandte ſich inſtinetartig um, er ſah An⸗ drée und die Königin bei dieſem Namen erbleichen.

Er ſchüttelte den Kopf und ſeußzte.

„Oeffnen Sie die Thüren, meine Herren,“ ſagte der König.

Die Gardes⸗du⸗corps ſtürzten hinzu und zerſtreuten die Trümmer der Barricade.

Während dieſer Zeit hörte man die Stimme von Lafahette rufen:

„Meine Herren von der Pariſer Nationalgarde, ich habe geſtern Abend dem König mein Wort gegeben, es würde Allem, was Seiner Majeſtät gehört, nichts Bö⸗ ſes widerfahren. Wenn Sie die Garden ermorden laſſen, ſo machen Sie, daß mein Ehrenwort gebrochen ſ und ich bin dann nicht mehr würdig, Ihr Chef zu eyn.“ Als die Thüre ſich öffnete, waren die zwei Perſo⸗ nen, die man erblickte, der General Lafayette und Gil⸗ bert; etwas links ſtand Billot, ganz freudig über den Antheil, den er an der Befreiung des Königs gehabt

atte. Billot hatte Lafahette aufgeweckt.

Hinter Lafayette, Gilbert und Billot ſtand der Kapitän Gondran, Commandant der Compagnie von Saint⸗Philippe⸗du⸗Ronle.

Madame Adelaide war die Erſte, welche Lafayette

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