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zwei Perſonen können neben einander durch den Cor⸗ ridor gehen.
Hier wacht Georges von Charnh.
Bei dem dritten:„Wer da!“ das ohne Antwort geblieben, hat er gefeuert.
Auf den Lärm des Schuſſes öffnet ſich die Thüre der Königin.
Andrée ſchaute bleich, aber ruhig heraus.
„Was gibt es?“ fragte ſie.
„Madame,“ rief Georges,„retten Sie Ihre Ma⸗ jeſtät, man will ihr an's Leben gehen. Ich hin allein hier gegen Tauſend. Doch gleichviel, ich werde ſo lange — hlich Stand halten. beeilen Sie ſich! beeilen
e ſich!“
Dann, da die Angreifenden auf ihn losſtürzen, zieht er die Thüre zu und ruft:
„Schließen Sie die Riegel, ſchließen Sie. werde lange genug leben, um der Königin Zeit zu laſſen, aufzuſtehen und zu fliehen.“
Und er dreht ſich um und durchbohrt mit ſeinem Bajonett die zwei erſten, die er im Corridor trifft.
Die Königin hatte Alles gehört, und als Andrée in ihr Zimmer eintrat, fand ſie Marie Antoinette auf.
Zwei von ihren Frauen, Madame Hogus und Mabame Thibault, kleiden ſie in Eile an.
Halb angekleidet, führen ſie ſodann die zwei Frauen durch einen geheimen Gang zum König fort, während mmer ruhig, und wie gleichgültig gec Gefahr, Andrée eine nach der andern, mit g
jede Thüre verſchließt, durch die ſie Marie Antvinekte
auf dem Fuße folgend geht.
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