Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 9.-12. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Kraft dieſen Stiel auf den Kopf ſeines Gegners fallen und zerſchmettert ihm den Schädel.

Die Heftigkeit des Schlags hat die Hellebarde ent⸗ zwei gebrochen.

Nun hat der Officier zwei Waffen ſtatt einer, einen Stock und einen Dolch.

Mit dem Stock ſchlägt er das Rad, mit dem Dolche ſtößt er zu. Mittlerweile hat die Schildwache die Thüre des Vorzimmers wiever geöffnet und um Hülfe gerufen.

Fünf bis ſechs Garden ſind herausgekommen.

„Meine Herren, meine Herren,“ ruft die Schild⸗

wache,„Herrn von Charnh zu Hülfe, zu Hülfe!“

Die Säbel fliegen aus der Scheide, glänzen einen Augenblick beim Scheine der Lampe, welche oben auf der Treppe brennt, und durchwühlen rechts und links von Charny die Angreifenden.

Schmerzensſchreie werden hörbar, das Blut ſpritzt, die Fluth weicht zurück, rollt die Stufen hinab und entblößt dieſe, welche nun roth und ſchlüpfrig erſchie⸗ nen, bei ihrem Rückzuge.

Die Thüre des Vorzimmers öffnet ſich zum dritten Mal und die Schildwache ruft:

„Kommen Sie herein, meine Herren, der König befiehlt es.“

Die Garden benützen den Augenblick der Verwir⸗ rung, der bei der Menge eintritt. Sie ſtürzen nach der Thüre. Charny geht zuletzt hinein. Die Thüre ſchließt ſich hinter ihm, die zwei großen Riegel gleiten in ihre Schließkappen.

Tauſend Stöße geſchehen zugleich an dieſe Thüre; aber man häuft hinter ihr Bänke, Tiſche, Seſſel auf. Sie wird wohl zehn Minuten halten.

Zehn Minuten! Während dieſer zehn Minuten wird eine Verſtärkung kommen.

Sehen wir, was bei der Königin vorgeht.

Die zweite Gruppe iſt nach den kleinen Gemächern gegangen; voch hier iſt die Treppe ſehr eng, und kaum

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