Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 9.-12. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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niß, nehmen die Bewegung wieder auf, wo ſie verlaſſen worden iſt, und erſchrecken, indem ſie dieſelbe bis zu ihrer äußerſten Grenze treiben, bei ihrem Erwachen diejenigen, welche ihnen die Bahn eröffnet und ſich auf halbem Wege niedergelegt hatten, im Glauben, der ganze Weg ſei durchlaufen und das Ziel erreicht.

Es fand ein ganz anderer Impuls während dieſer furchtbaren Nacht ſtatt, ein Impuls gegeben von zwei Schaaren, von denen die eine am Abend, die andere in der Nacht in Verſailles angekommen war.

Die erſte kam, weil ſie Hunger hatte, und ſie ver⸗ langte Brod.

Die andere kam aus Haß, und ſie forderte Rache.

Wir wiſſen, wer die erſte Schaar anführte, Mail⸗ lard und Lafayette.

Wer führte nun die Zweite an? Die Geſchichte nennt Niemand. Doch in Ermangelung der Geſchichte nennt die Sage:

Marrat!

Wir kennen ihn, wir haben ihn beim Hochzeit⸗ feſle von Marie Antoinette Beine auf der Place Louis XV. abſchneiden ſehen. Wir haben ihn auf dem Platze vor dem Stadthauſe die Bürger nach dem Platze der Baſtille antreiben ſehen.

Wir ſehen ihn endlich in der Nacht umherſchleichen, wie die Wölfe, welche um die Schafpferche kriechen und warten, bis der Schäfer eingeſchlafen iſt, um ihr blutiges Werk zu wagen.

Verriéère!

Dieſen nennen wir zum erſten Mal. Es war ein ungeſtalter Zwerg, ein häßlicher Buckeliger, auf un⸗ maßigen Beinen. Bei jedem Sturme, der den Grund der Geſellſchaft trübte, ſah man den blutigen Gnom mit dem Schaume aufſteigen und ſich auf der Ober⸗

fläche bewegen; zwei oder dreimal ſah man ihn in er⸗ ſchrecklichen Epochen in Paris erſcheinen, auf einem

ſchwarzen Roſſe hockend, ähnlich einer Geſtalt der

der

Abl

Sas