ner In⸗ den eh⸗ ren de, das je⸗ en.
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ſtreuten Leibern möge eines Tags die Generation mar⸗ ſchiren, deren Vorhut dieſes Kind hier iſt.“
„Ich weiß wahrhaftig nicht, warum Sie verzwei⸗ feln, Herr Gilbert, etwa weil ein Unglücklicher auf der Grove ermordet worden iſt?“
„Warum haſt Du dann einen Abſcheu? Gehe Billot, morde auch.“
„Ah! was ſagen Sie, Herr Gilbert!“
„Ei! man muß conſequent ſein... Du biſt ganz bleich, ganz zitternd gekommen, Du, der Du ſo muthig und ſo ſtark biſt, und haſt mir geſagt: ich bin abge⸗ mattet; ich habe Dir in's Geſicht gelacht, Billot, und nun, wenn ich Dir erkläre, warum Du bleich, warum Du abgemattet warſt, lachſt Du Deinerſeits über mich.“
„Sprechen Siej laſſen Sie mir aber vor Allem die Hoffnung, daß ich geheilt, getröſtet nach meinem Lande zurückkehren werde.“
„Das Land, höre, Billot, da iſt unſere ganze Hoff⸗ nung. Das Land,— eine ſchlafende Revolution, die ſich alle tauſend Jahre rührt und dem Königthum den Schwindel gibt, ſo oft ſie ſich rührt. Das Land wird
ch auch rühren, wenn die Stunde kommt, die vorhin von Dir erwähnten ſchlecht erworbenen Güter, welche den Adel oder die Geiftlichkeit verſchlämmen, zu kaufen oder zu erobern. Doch um das Land zur Ernte der Ideen anzutreiben, muß man den Bauern zur Erobe⸗ rung der Erde antreiben. Der Menſch, indem er Eigen⸗ thümer wird, wird frei. Uns, den bevorzugten Arbei⸗ tern, für welche Gott den Schleier der Zukunft zu lüften einwilligt, uns die furchtbare Arbeit, die, nach⸗ dem ſie dem Volke die Freiheit gegeben, ihm das uigenthum geben wird... Hiebei, Billot, gute Arbeit End ſchlechte Belohnung vielleicht, aber thätige, mäch⸗ tige Arbeit, voller Freuden und Schmerzen, voll des Ruhmes und der Verleumdung; dort kalter, ohnmäch⸗ tiger Schlaf in Erwartung eines Erwachens, das auf unſere Stimme ſtattfinden, einer Morgenröthe, welche


