zende Mauern von Ideen und hinter die Trümmer dieſer Mauern ſelbſt ſo viele Leute und ſo viele In⸗ tereſſen ſich flüchten ſieht, wenn man, nachdem man den Gedanken gefunden hat, ſieht, um ihn im Volk anneh⸗ men zu machen, werde man dieſes Volk deeimiren müſſen, vom Greiſe, der ſich erinnert, bis zum Kinde, das lernen würde, von dem Monument, welches das Gedächtniß iſt, bis zum Keim, der der Inſtinet iſt; dann, oh' dann Billot, iſt es eine Aufgabe, die dieje⸗ nigen beben macht, welche jenſeits des Horizonts ſehen. Billot, ich habe ein ſcharfes Geſicht, und ich bebe.“
„Verzeihen Sie, mein Herr,“ ſagte Billot mit ſei⸗ nem geſunden Verſtand,„Sie beſchuldigten mich vor⸗ hin, ich haſſe die Revolution und nun machen Sie mir ſie abſchenlich.“
„Habe ich Dir denn geſagt, ich verzichte?“
„Errare humanum est,“ murmelte Pitou,„sed perseverare diabolicum.“
Und er zog ſeine Füße mit den Händen an ſich.
„Ich werde dennoch beharrlich ſein,“ fuhr Gilbert fort,„denn während ich die Hinderniſſe ſehe, erſchaue ich auch das Ziel, und das Ziel iſt glänzend; es iſt nicht nur die Freiheit Frankreichs, die ich träume, es iſt die Freiheit der ganzen Welt; es iſt nicht nur die phyſiſche Gleichheit, es iſt die Gleichheit vor dem Geſetz; es iſt nicht nur die Verbrüderung zwiſchen den Bürgern, es iſt die Verbrüderung zwiſchen den Völkern. Ich werde dabei vielleicht meine Seele verlieren und meinen Leib laſſen,“ fügte Gilbert ſchwermüthig bei;„doch gleichviel, der Soldat, den man zum Sturme einer Feſtung ſchickt, ſieht die Kanonen, ſieht die Kugeln, die man hinein ladet, ſieht die Lunte, die man ihnen nähert; er ſieht noch mehr; er ſieht die Richtung, die man ihnen ge⸗ geben hat; er fühlt, daß dieſes Stück Eiſen ihm die Bruſt durchbohren wird, aber er geht, die Feſtung muß genommen ſein. Nun denn! wir ſind alle Soldaten, Vater Billot. Vorwärts! und auf unſern umherge⸗
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