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zugleich eine Feder und einen Stohhalm in ſeinen weiten Spiralen fortträgt.
Er ging, ohne es zu bemerken, ohne etwas zu be⸗ merken. Er war an Ort und Stelle.
Der Blitz wäre weniger ſchnell geweſen.
Berthier, den man rückwärts fortgeſchleppt und aufgehoben hatte, wandte ſich, als er ſah, daß man an⸗ hielt, um, ſchlug die Augen auf und erblickte den ſchändlichen Strang, der über ſeinem Kopfe baumelte.
Durch eine eben ſo heftige, als unerwartete An⸗ ſtrengung machte er ſich von den Händen, die ihn feſt⸗ hielten, los, riß einem von der Nationalgarde eine Flinte aus den Händen und ging mit Bajonettſtößen auf ſeine Henker los.
Doch in einer Sekunde trafen ihn tauſend Streiche von hinten, er fiel, und tauſend Stöße tauchten aus einem Kreiſe auf ihn nieder.
Billot war unter den Füßen der Mörder ver⸗ ſchwunden.
Berthier hatte keine Zeit, zu leiden. Seine Seele und ſein Blut entſtrömten zu gleicher Zeit aus tauſend Wunden ſeines Leibes.
Da konnte Billot ein Schauſpiel ſehen, das noch gräulicher war, als Alles, was er bis jetzt erblickt. Er ſah einen Menſchen ſeine Hand in die offene Bruſt des Leichnams tauchen und das noch rauchende Herz heraus⸗ ziehen.
Derſelbe ſteckte dann dieſes Herz an die Spitze ſeines Säbels mitten unter der brüllenden Menge, die ſich auf ſeinem Wege vor ihm öffnete, und legte es auf die Tafel des großen Rathes nieder, wo die Wähler ihre Sitzungen hielten.
Billot, der eiſerne Mann, konnte dieſem Anblick nicht widerſtehen; er fiel auf einen Weichſtein zehn Schritte von der unſeligen Laterne.
Lafayette, als er dieſe ſchändliche, ſeiner Autorität, der Revolution, die er lenkte, oder vielmehr zu lenken


