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Haß gegen das Atom, das ſo viele Beſchwerden zu ihrem Feinde machten.
Ihre Vertrauten, diejenigen, welche in ihren Au⸗ gen das heitere Wetter oder den Sturm zu leſen ge⸗ wohnt waren, konnten leicht ſehen, daß ein Orkan voller Blitze und Donner in der Tiefe ihres Herzens tobte.
Doch wie hätte ein menſchliches Geſchöpf, und wäre es eine Frau geweſen, unter dieſem Wirbel von Flam⸗ men von Zorn und Grimm der Spur der ſeltſamen entgegengeſetzten Gefühle folgen können, die im Gehirn der Königin an einander ſtießen und ihr die Bruſt von allen den tödtlichen Giften anſchwellten, welche Homer beſchreibt?
Die Königin entließ mit dem Blick alle Welt, ſelbſt Frau von Miſery.
Jedermann entfernte ſich.
Die Königin wartete, bis die Thüre hinter der letzten Perſon zugemacht war; dann richtete ſie die Augen wieder auf Gilbert und bemerkte, daß er nicht aufgehört hatte, ſie anzuſchauen.
So viel Kühnheit brachte ſie außer ſich.
Dieſer Blick des Doctors war ſcheinbar harmlos, aber ſtät und fortdauernd, aber voll Abſicht, wurde er dergeſtalt läſtig, daß ſich Marie Antoinette genöthigt fühlte, gegen das Beſchwerliche deſſelben zu kämpfen.
„Nun! mein Herr,“ ſagte ſie mit der Brutalität eines Piſtolenſchuſſes,„was ſtehen Sie ſo vor mir und ſchauen mich an, ſtatt mir zu ſagen, woran ich leide?“
Dieſe wüthende Anrede, verſtärkt durch die Blitze
des Blickes, hätten jeden Höfling der Königin niederge⸗
ſchmettert, zu den Füßen von Marie Antvinette, um Gnade flehend, einen Marſchall von Frankreich, einen Helden, einen Halbgott fallen gemacht.
Gilbert aber antwortete ruhig:
„Durch die Augen, Madame, urtheilt der Arzt zuerſt. Wenn ich Eure Majeſtät, die mich hat rufen laſſen, anſchaue, ſo befriedige ich nicht eine leere Neu⸗
Keh
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