Beide nahmen Stühle.
„Herr Baron,“ ſagte Gilbert,„Sie haben ein Ge⸗ heimniß vernommen, das Ihnen alle meine Ideen offen⸗ bart. Ich bin es, der vor vier Jahren dem Könige eine Denkſchrift über die allgemeine Lage Europas hat zukommen laſſen; ich bin es, der ihm ſeit dieſer Zeit aus den Vereinigten Staaten die verſchiedenen Denk⸗
ſchriften, die er empfangen, über alle Fragen innerer
Vereinbarung und Verwaltung, die ſich in Frankreich erhoben, überſchickt hat.“
„Denkſchriften, von denen Seine Majeſtät mit mir nie ohne eine tiefe Bewunderung und einen ebenſo tiefen Schrecken ſprach.“
„Ja, weil ſie die Wahrheit ſagten. Weil die Wahrheit damals furchtbar zu hören war, weil ſie hente eine Thatſache geworden, iſt ſie noch viel furcht⸗ barer zu ſehen, nicht ſo?“
„Das iſt unbeſtreitbar, mein Herr,“ erwiederte Necker.
„Dieſe Denkſchriften,“ fragte Gilbert,„hat ſie Ihnen der König mitgetheilt?“
„Nicht alle, mein Herr, nur zwei: eine über die Finanzen, und Sie waren meiner Anſicht, abgeſehen
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von einigen Verſchiedenheiten, doch ich fühlte mich
darum dennoch ſehr geehrt.“
„Das iſt nicht Alles, es war eine dabei, in der ich ihm alle die materiellen Ereigniſſe, die in Erfüllung *
gegangen find, verkündigte.“ A.
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Ja.“
„Ich bitte, welche, mein Herr?“
„Zwei unter anderen? das eine, daß er ſich ge⸗ nöthigt ſehen würde, Sie im Angeſicht von ihm ein⸗ gegangener Verbindlichkeiten zu entlaſſen.“
„Sie hoben ihm meine Entlaſſung vorhergeſagt?“
„Vollkommen.“


