Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
Einzelbild herunterladen

3

Ah! ich weiß es nicht.

Die S. wohnt auf dem Gute Saint⸗Ouen, ſprach eine Stimme in der Menge.

Ich danke, ſagte Gilbert, ohne nur zu wiſſen, an wen er ſeinen Dank richtete.

Dunn wandte er ſich gegen die Brenner und ſprach;

Freunde, im Namen der Geſchichte, welche in dieſen Archiven die Verurtheilung der Tyrannen finden wird, genug der Verwüſtung, ich flehe Euch an; zer⸗ ſtört die Baſtille Stein um Stein, daß keine Spur davon übrig bleibt, aber verſchont die Papiere, ver⸗ ſchont die Regiſter, das Licht der Zukunft liegt darin.

Kaum hatte die Menge dieſe Worte gehört, als ſie dieſelben mit ihrem erhabenen Verſtande erwog.

Der Doctor hat Recht, riefen hundert Stim⸗ men,krine Verwüſtung! Nach dem Stadthauſe alle Papiere!

Ein Pompier, der mit fünf bis ſechs von ſeinen Kameraden, eine Feuerſpritze ſchleppend, in den Hof gekommen war, richtete die Röhre ſeines Werkzengs nach dem Herd, der, dem von Alexandria ähnlich, eine Welt zu verzehren im Begriffe war, und löſchte ihn aus.

Und auf weſſen Verlangen ſind Sie verhaftet wor⸗ den? fragte Billot.

Ah! das iſt es gerade, was ich ſuche und nicht herausbringen kann, der Name iſt nicht beigeſchrieben, antwortete der Doctor.

Und nachdem er einen Augenblick nachgedacht hatte, fügte er hinzu:

Doch ich werde es erfahren.

Und er riß das Blatt, das ihn betraf, heraus, legte es zuſammen und ſteckte es in ſeine Taſche. Dann ſprach er zu Billot und Pitou:

Freunde, laßt uns gehen, wir haben nichts mehr hier zu thun.

Gehen wir, erwiederte Billot;nur iſt das leich⸗ ter zu ſagen, als auszuführen. 4