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„Verdammte Nummer 16!“ rief er,„ich glaube, ſie bringt mir Unglück!“
Der König antwortete nichts, doch dieſes Wort er⸗ griff ihn wie ein unglückliches Vorzeichen.
Um elf Uhr, während er dem Dauphin ſeine Lection im Leſen gab, traten zwei Municipale ein und ſagten, ſie kommen, um den jungen Ludwig zu holen und ihn zu ſeiner Mutter zu führen; der König wollte die Motive dieſer Eutziehung wiſſen; die Commiſſäre be⸗ ſchränkte ſich darauf, daß ſie antworteten, ſie vollziehen die Befehle des Rathes der Commune.
Der König küßte ſeinen Sohn und beauftragte Cléry, ihn zu ſeiner Mutter zu bringen.
Cléry gehorchte und kam zurück.
5„Wo haben Sie meinen Sohn gelaſſen?“ fragte der önig. „In den Armen der Königin, Sire,“ antwortete
Cléry.
Einer von den Commiſſären erſchien wieder.
„Mein Herr,“ ſagte er zu Ludwig XVI.„der Bür⸗ ger Chambon, Maire von Paris(das war der Nach⸗ folger von Pötion), iſt im Rathe und wird ſogleich her⸗ aufkommen.“
„Was will er von mir?“ fragte der König.
„Ich weiß es nicht,“ antwortete der Municipal.
Und er entfernte ſich und ließ den König allein.
Der König ging einen Augenblick mit großen Schrit⸗ ten im Zimmer auf und ab, und ſetzte ſich dann in ein Fauteuil oben an ſeinem Bette.
Der Municipal hatte ſich mit. Cléry in das an⸗ ſee Zimmer zurückgezogen und ſagte zum Kammer⸗
iener: „Ich mag nicht mehr zum König hineingehen, weil ich befürchte, daß er mich befragt.“
Es herrſchte indeſſen eine ſolche Stille im Zimmer
Die Gräfin von Charny. VII. 21


