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mich zu betrüben. Ich bin mit meiner Familie über⸗ eingekommen, nicht unterrichtet zu ſcheinen, um Sie nicht zu gefährden.“
Doch je näher der Tag kam, wo der Proceß in Angriff genommen werden ſollte, deſto mißtrauiſcher wur⸗ den die Municipale; Cléry hatte alſo den Gefangenen keine andere Nachrichten zu geben, als die, welche in einem Journal, das man ihm zukommen ließ, enthalten waren: dieſes Journal veröffentlichte das Decret, das befahl, daß am 11. December Ludwig XVI. vor den Schranken des Convents erſcheinen ſolite.
Am 11. December wurde von Morgens um fünf Uhr an der Generalmarſch durch ganz Paris geſchlagen; die Thüren des Tempels öffneten ſich, und man ließ in die Höfe Cavallerie und Kanonen einrücken. Wäre die königliche Familie über das, was vorging, unwiſſend geweſen, ſie würde durch einen ſolchen Lärmen ſehr in Unruhe verſetzt worden ſein; ſie gab ſich indeſſen den Anſchein, als wüßte ſie die Urſache davon nicht, und verlangte Erklärungen von den Commiſſären vom Dienſte: dieſe weigerten ſich, ſolche zu geben.
Um neun Uhr gingen der König und der Dauphin, um zu frühſtücken, in die Wohnung der Prinzeſſinnen hinauf; man hatte noch eine letzte Stunde mit einander zuzubringen, jedoch unter den Augen der Municipale; nach einer Stunde mußte man ſich trennen, und, da man dafür galt, man wiſſe nichts, bei der Trennung Alles in ſein Herz verſchließen.
Der Dauphin wußte in der That nichts; man hatte
ſeine Jugend mit dieſem Schmerze verſchont. Er trug beharrlich darauf an, daß man eine Partie Siam mache; ſo ſehr auch ſein Inneres von ſchweren Sorgen in An⸗ ſpruch genommen ſein mußte, der König wollte ſeinem Sohne dieſe Zerſtreuung geben.
Der Dauphin verlor alle Partien und blieb drei⸗ mal bei der Nummer 16 ſtehen.


