m m⸗ er m ie⸗ o⸗ rt n tee ne
ſie n. en ler en on
311
dem in den erſten Zeiten unbekannten Ziele, auf das man drei Jahre blindlings zugegangen wari wie es in der Natur geſchieht, ſo fing man an die Conturen der Dinge zu unterſcheiden, von denen man nur die Maſſen erſchaut hatte.
Was ſah man nun am Horizont? ein Schaffot! am
Fuße dieſes Schaffots den König!
In dieſer ganz materiellen Zeit, wo alle niedrige Inſtincte des Haſſes, der Zerſtörung und der Rache den Sieg über die erhabenen Ideen einiger höheren Geiſter davon trugen; wo ein Mann wie Danton, das heißt ein Mann, der die blutigen Septembertage auf ſeine Rech⸗ nung nahm, bezüchtigt wurde, er ſei das Haupt der Nachſichtigen, war es ſchwierig, daß die Idee die That überwog; und was die Männer des Convents nicht begriffen, oder was nur Gewiſſe unter ihnen be⸗ griffen, die Einen klar, die Andern inſtinctmäßig, das war, daß man den Proceß dem Königthum und nicht dem König machen mußte.
Das Königthum, das war eine finſtere Abſtraction, ein bedrohliches Myſterium, von dem Niemand mehr etwas wiſſen wollte; ein Idol außen vergoldet, wie jene übertünchten Gräber, von denen Chriſtus ſpricht, voll von Würmern und von Fäulniß im Innern. Doch der König, das war etwas Anderes: der König, das war ein Menſch; ein Menſch wenig intereſſant in den Tagen ſeiner Wohlfahrt, den aber das Unglück geläntert, die Gefangenſchaft vergrößert hatte; ſeine Empfindſam⸗ keit hatte ſich entwickelt in ſeinen Mißgeſchicken; und bei der Königin war das Blendwerk des Unglücks ſo mächtig geweſen, daß, mochte es nun neue Anſchauung, mochte es alte Reue ſein, die Gefangene des Tempels dahin gelangt war, nicht daß ſie ihn liebte,— dieſes arme gebrochene Herz hatte verlieren müſſen, was es an Liebe enthielt, wie ein zerſprungenes Gefäß, was es an Flüſ⸗ ſigkeit enthält, Tropfen um Tropfen verliert!— ſondern


