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wig XVI. in Freiheit ſetze. Danton beeilte ſich, ihm durch Weſtermann alle Beſchlüſſe der Commune zukom⸗ men zu laſſen, die ihm die Gefangenen von guter Behandlung umgeben zeigten. Das genügte dem König von Preußen: man ſieht, er war nicht ſehr ſchwie⸗ rig! Seine Freunde verſichern, ehe er ſich zurückgezo⸗ gen, habe er ſich von Danton und Dumouriez ihr Wort geben laſſen, ſie werden dem König das Leben retten; nichts beweiſt dieſe Behauptung.
Am 29. September beginnt die preußiſche Armee ihren Rückzug und macht eine Meile; am 30. noch eine Meile.
Das franzöſiſche Heer escortirte ſie, als wollte ſie ihr die Honneurs des Landes, ſie zurückgeleitend, geben.
So oft ſie unſere Soldaten angreifen, ihr den Rückzug abſchneiden, kurz es wagen wollten, den Keiler in die Enge zu treiben und zu machen, daß er den Hunden Stand halte, zogen ſie die Lente von Danton wieder rückwärts.
Daß die Preußen aus Frankreich hinausgehen, das war Alles, was Danton wollte.
Am 22. October wurde dieſer patriotiſche Wunſch erfüllt. Am 6. November verkündigten die Kanonen von Jemappes das Gottesurtheil über die franzöſiſche Re⸗ volution.
Am 7. nahm die Gironde den Proceß des Königs in Angriff.
Etwas Aehnliches hatte ſich ſechs Wochen vorher ereignet: am 20. September hatte Dumouriez die Schlacht bei Valmy gewonnen; am 21. war die Republik procla⸗ mirt worden.
Jeder Sieg hatte gewiſſer Maßen ſeine Krönung und ließ Frankreich einen Schritt mehr in der Revolu⸗ tion machen.
Diesmal war es der furchtbarſte; man näherte ſich


