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hatte ſie als viel entſcheidender angeſehen, als ſie in Wirklichkeit war.
In Folge hievon war Frankreich von einer tiefſten Bangigkeit zu einer höchſten Kühnheit übergegangen; die
Clubbs athmeten nur Krieg und Schlacht. „Warum, da der König von Preußen beſiegt war,
warum war der König von Preußen nicht Gefangener,
gebunden, geknebelt, oder wenigſtens über den Rhein zurückgeworfen?“
Das ſagte man ganz laut.
Sodann leiſe:
„Das iſt ſehr einfach: Dumouriez verräth! er iſt an die Preußen verkauft!“
Dumouriez empfing ſchon den Lohn für einen großen
Dienſt, den er geleiſtet: den Undank. Der König von Preußen hielt ſich ganz und gar nicht für geſchlagen: er hatte die Höhen von Valmy angegriffen und ſie nicht nehmen können,— das war das Ganze; jede Armee hatte ihr Lager behalten; die Franzoſen, welche ſeit dem Anfange des Feldzuges be⸗ ſtändig rückwärts marſchirt waren, verfolgt durch blinde Schrecken, durch Niederlagen, durch Unfälle, die Fran⸗ zoſen waren diesmal feſt ſtehen geblieben, nichts mehr⸗ nichts weniger. Was den Verluſt an Menſchen betrifft, er war auf beiden Seiten ungefähr gleich geweſen.
Dies konnte man Paris, Frankreich, Europa bei dem Bedürfniſſe eines großen Sieges, das wir hatten, nicht ſagen; das ließ aber Dumouriez Danton durch Weſter⸗ mann ſagen.
Die Preußen waren ſo wenig geſchlagen, ſo wenig auf dem Rückzuge begriffen, daß ſie zwölf Tage nach Valmy noch unbeweglich in ihren Lagern ſtanden.
Dumouriez hatte ſchriftlich angefragt, vb er, im Falle, daß Vorſchläge vom König von Preußen gemacht
würden, unterhandeln ſollte? Dieſe Anftage erhielt zwei
Antworten: eine vom Miniſterinm, ſtolz, officiell, von
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