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ſein Schlafzimmer, ſodann in einen dunklen Gang, durch den ſein Alcoven mit dem Zimmer des Dauphin in Ver⸗ bindung ſtand. Hier war es ſo finſter, daß man eine Kerze anzünden mußte. Der König ſagte zu mir: „„Halte dieſe Kerze, Gamain, und leuchte mir!““(Er erlaubte ſich, mich zu duzen, der Tyrann!) Dann hob er eine Füllung vom Tafelwerk auf, hinter der ſich ein rundes Loch von zwei Fuß im Durchmeſſer an ſeiner Oeffnung fand; als er mein Erſtaunen wahrnahm, ſagte er:„„Ich habe dieſes Verſteck gemacht, um Geld darin zu verwahren; Du ſiehſt nun, Gamain, man muß die Oeffnung mit dieſer eiſernen Thüre ſchließen.““ „„Das wird bald geſchehen ſein,““ antwortete ich:„„die Angeln ſind daran, ſowie der Riegel.““ Ich hing die Thüre ein und brauchte nur zu ſchieben: ſie ſchloß ſich von ſelbſt; dann brachte man die Füllung wieder an ihren Platz, und gute Nacht! kein Schrank, keine Thüre, kein Schloß mehr!“
„Und Sie glauben, mein Freund, dieſer Schrank habe keinen andern Zweck gehabt, als den, Geldkaſten zu werden, und der König habe ſich all dieſe Mühe ge⸗ geben, nur um Geld zu verbergen?“
„Warten Sie doch! Das war ein Kniff: er hielt ſich für ſehr ſchlau, der Tyrann! doch ich bin ſo ſchlau als er. Hören Sie, was geſchah:„„Gamain,““ ſagte er,„„hilf mir das Geld zählen, das ich in dieſem Schranke verbergen will.“ Und wir zählten ſo zwei Millionen in doppelten Lonis d'or, die wir in vier lederne Säcke vertheilten; während ich aber ſein Gold zählte, ſah ich aus dem Augenwinkel den Kammerdiener Pa⸗ piere, Papiere und Papiere bringen... und ich ſprach zu mir ſelbſt:„Gut! der Schrank, das iſt um Pa⸗ . darin zu verſchließen; das Geld, das iſt ein
Kiff. „Was ſagſt Du hiezu, Madeleine?“ fragte Roland
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