Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Am 29. Auguſt, am Tage der Hausſuchungen, forderte die Commune wegen eines Zeitungsartikels vor ihre Schranke Girey⸗Duprs, einen der kühnſten Giron⸗ diſten, weil er einer der Jüngſten war.

Girey⸗Dupré flüchtete ſich ins Kriegsminiſterium, da er nicht Zeit hatte, ſich in die Nationalverſamm⸗ lung zu flüchten.

Huguénin, Präſident der Commune, ließ das Kriegs⸗ miniſterium einſchließen, um den girondiſtiſchen Journa⸗ liſten mit Gewalt herauszureißen.

Die Gironde war aber immer in der Majorität bei der Nationalverſammlungz in einem ihrer Mitglieder be⸗ leidigt, erhob ſich die Gironden ſie forderte ihrerſeits den Präfideuten Hugnenin vor ihre Schranke.

Der Präſident Huguenin antwortete nicht auf die Vorladung der Nationalverſammlung.

Am 30. erließ dieſe ein Decret, das die Municipa⸗ lität von Paris eaſſirte.

Ein Factum, das beweiſt, welchen Abſcheu man zu jener Zeit noch gegen den Diebſtahl hegte, hatte viel zu ſe beigetragen, das die Nationalverſammlung erlaſſen.

Ein Mitglied der Commune, oder ein Individuum, das ſich Mitglied der Commune nannte, hatte ſich das Garde⸗Meuble öffnen laſſen und eine kleine ſilberne Kanone, ein Geſchenk, das einſt die Stadt Paris Lud⸗ wig XIV. als Kind gemacht, genommen.

Cambon, den man zum Wächter des öffentlichen Vermögens ernannt, hatte Kenntniß von dieſem Dieb⸗ ſtahle erhalten und den Angeklagten vor die Schranke kommen laſſen; der Mann lengnete nicht, entſchuldigte ſich nicht, und beſchränkte ſich nur darauf, daß er ſagte, da dieſer koſtbare Gegenſtand der Gefahr, geſtohlen zu werden, ausgeſetzt geweſen ſei, ſo habe er gedacht, er ſei beſſer bei ihm, als irgend anderswo.

Dieſe Tyrannei der Commune drückte ſehr und