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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Commyne den Mann der Finſterniß, die Nachteule mit den blinzelnden Angen, den Propheten des Pöbels, den göttlichen Marat gebracht.

Er hatte mit ſich machen laſſen: es war nichts mehr zu befürchten; der Sieg war entſchieden und das Feld für die Wölfe, die Geier und die Raben offen.

Sie nannten ihn den Sieger vom 10. Auguſt, ihn, den ſie in dem Augenblicke genommen hatten, wo er den Kopf durch das Luftloch ſeines Kellers her⸗ vorſtreckte.

Sie hatten ihn mit Lorbeeren bekränzt, und er hatte, wie Cäſar, naiv den Kranz auf ſeiner Stirne behalten.

Sie kamen, die Bürger Sansculottes, und warfen, wie wir ſo eben geſagt haben, den Gott Marat mitten in die Commune.

So hatte man den lahmen Vulcan in den Rath

der Götter geworfen.

Beim Anblicke von Vulcan hatten die Götter ge⸗ lacht; beim Anblicke von Marat lachten Viele; die An⸗ dern wurden von Ekel erfaßt; Einige ſchauerten.

Dieſe Letzten hatten Recht.

Und Marat gehörte doch nicht zur Commune; er war nicht zum Mitgliede ernannt worden; man hatte ihn dahin getragen.

Er blieb hier.

WMan machte ihm, für ihn ganz ausdrücklich, eine Journaliſtenloge, nur, ſtatt daß der Journaliſt unter der Hand der Commune war, wie der Logographe unter der Hand der Nationalverſammlung, war die Commune unter der Klaue, unter der Pfote von Marat.

Wie in dem ſchönen Drama unſeres theuren und großen Freundes Victor Hugo Angelo über Padua iſt, aber Venedig über ſich fühlt, ſo war die Commune über der Nationalverſammlung, fühlte aber Marat über ſich.

Schaut, wie ſie gehorcht, dieſe ſtolze Commune, der