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Das Bett ſtand in einem Alcoven ohne Vorhänge; ein an die Wand geſtelltes altes Weidengeflechte deutete eine gegen die Wanzen genommene Vorſichtsmaßregel an;— eine unzulängliche Maßregel, wie leicht zu ſehen war.
Sie ließen ſich indeſſen nicht abſchrecken und fingen an, ſo gut ſie konnten, die Stube und das Bett zu ſäubern.
Während der Eine fegte und der Andere abſtäubte, trat der König ein.
„Oh! Sire,“ riefen ſie einſtimmig,„welche Schänd⸗ lichkeit!“
Der König— war dies Seelenſtärke? war es Sorgloſigkeit?— blieb unempfindlich. Er ſchaute um⸗ her, ſagte aber kein Wort.
Da er die Wand mit Kupferſtichen tapezirt fand und einige von dieſen Stichen obſchn waren, ſo riß er ſie ab.
„Ich will ſolche Gegenſtände nicht unter den Augen meiner Tochter laſſen!“ ſagte er.
Als ſodann ſein Bett gemacht war, legte ſich der König nieder und entſchlief ſo ruhig, als ob er in den Tuilerien geweſen wäre,— ruhiger vielleicht.
Wahrlich, hätte man zu dieſer Stunde dem König dreißig tauſend Livres Einkünfte gegeben, ein Landhaus mit einer Schmiede, eine Bibliothek von Reiſewerken, eine Kapelle, um darin die Meſſe zu hören, einen Kaplan, um ſie ihm zu leſen, einen Park von zehn Mor⸗ gen, wo er hätte, geſchützt vor jeder Intrigne, umgeben von der Königin, vom Dauphin, von Madame Royale, das heißt— ſüßere Worte— von ſeiner Frau und ſei⸗ nen Kindern, leben können, der König wäre der glück⸗ lichſte Menſch ſeines Reiches geweſen.
Nicht ſo war es bei der Königin.
Brüllte ſie nicht beim Anblicke ihres Käſichs, die ſtolze Löwin, ſo war dies, weil ein ſo grauſamer Schmerz
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