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Barbaronx unterbrach ihn aber und wiederholte die Worte ſeines Freundes:
„Eben ſo wenig einen Dietator, als einen König!“
Dann entfernte er ſich mit Rebecqui.
CXLII. warum die Königin nicht hatte fliehen wollen.
Eines beruhigte die Tuilerien: es war dies gerade das, was die Revolutionäre erſchreckte.
In Vertheidigungsſtand geſetzt, waren die Tuilerien eine Feſtung mit einer furchtbaren Garniſon geworden.
An dem berufenen Tage des 10. Auguſt, an dem man ſo viele Dinge gethan hat, iſt das Königthum für ſeinen Theil nicht unthätig geblieben.
In der Nacht vom 4. auf den 5. Auguſt hat man in der Stille von Courberoie nach den Tullerien die Schweizer⸗Bataillons kommen laſſen.
Nur einige Compagnien ſind zertheilt und nach Gaillon geſchickt worden, wohin der König ſich vielleicht flüchten wird.
Drei ſichere Männer, drei erprobte Chefs ſind bei der Königin: Maillardot mit ſeinen Schweizern; d'Her⸗ villy mit ſeinen St. Ludwigs⸗Rittern und ſeiner conſti⸗ tutionellen Garde; Mandat, Obercommandant der Na⸗ tionalgarde, der zwanzigtauſend entſchloſſene und ergebene ſtreitbare Männer verſpricht.
Am 8. Abends kam ein Mann in das Innere des Schloſſes.


