es ſei kein Grund zur Anklage gegen Lafayette vor⸗ handen.
Die Nationalverſammlung wich zurück.
Was würde ſie am andern Tage in Betreff der Ab⸗ ſetzung beſchließen? Würde ſie ſich auch in Oppoſition mit dem Volke ſtellen?
Sie nehme ſich in Acht! Weiß ſie nicht, was vor⸗ geht, die Unkluge?
Am 3. Auguſt,— an demſelben Tage, wo Pétion die Abſetzung verlangt hat,— wird der Faubourg Saint⸗ Marceau müde, Hungers zu ſterben bei dieſem Kampfe, der weder der Friede, noch der Krieg iſt: er ſchickt Ab⸗ geordnete an die Section der Quinze⸗Vingt und läßt ſeine Brüder vom Faubourg⸗Saint⸗Antoine fragen:
„Wenn wir gegen die Tuilerien marſchiren, mar⸗ ſchirt Ihr mit uns?“
„Wir marſchiren,“ antworteten dieſe.
Am 4. Auguſt verdammt die Nationalverſammlung die aufrühreriſche Proclamation der Section Mauconſeii.
Am 5. weigert ſich die Commune, das Decret be⸗ kaunt zu machen.
Es iſt nicht genug, daß der König von Paris dem König von Frankreich den Krieg erklärt; nun ſetzt ſich die Commune in Oppoſition mit der RNationalver⸗ ſammlung!
Alle dieſe Oppoſitionsgerüchte kommen den Marſeillern zu; die Marſeiller hatten Gewehre, doch ſie hatten keine Patronen.
Sie verlangten mit gewaltigem Geſchrei Patronen: man gab ihnen keine.
Am 4. Auguſt, Abends, eine Stunde, nachdem ſich das Gerücht verbreitet, die Nationalverſammlung habe die aufrühreriſche Proclamation der Section Mauconſeil verdammt, begeben ſich zwei junge Marſeiller nach der Mairie.
Es ſind auf dem Bureau nur zwei Municipalbe⸗
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