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ſo wollte ſie den Weg durch die Einläſſe des Carrouſel nehmen. 8
Die Einläſſe waren geſchloſſen und bewacht.
Doch bedrängt, geſtoßen, gequetſcht, fängt die Menge an in Zorn zu gerathen.
Vor ihrem Toſen öffnen ſich die Einläſſe, und die Menge verbreitet ſich auf dem ungeheuren Platze. hier erinnert ſie ſich, die Hauptangelegenheit des Tages ſei die Petition an den König, daß er ſein Veto
aufhebe.
Eine Folge hievon iſt, daß, ſtatt ihres Weges zu ziehen, die Menge beim Carrouſel wartet.
Eine Stunde vergeht; ſie wird ungeduldig.
Sie wäre wohl gegangen, doch das ſtand den Füh⸗ rern nicht an.„
Es waren Lente da, welche von Gruppe zu Gruppe gingen und ſagten:„Bleibet, aber bleibet doch! der Kö⸗ nig wird ſeine Sanction geben; gehen wir nur mit der Sanction nach Hauſe, oder das wird wiederanfangen.“
Die Menge fand, dieſe Leute haben vollkommen Recht; zu gleicher Zeit bedachte ſie aber, die viel beſprochene Sanction laſſe lange auf ſich warten.
Man hatte Hunger; das war der allgemeine Schrei.
Die Brodtheuerung hatte aufgehört; aber keine Ar⸗ beit, kein Geld mehr; und ſo wohlfeil das Brod iſt, man gibt es doch nicht umſonſt.
Alles dies war Morgens um fünf Uhr von ſeinem armſeligen Bette aufgeſtanden, wo ſich Viele am Abend vorher nüchtern niedergelegt hatten. Alles dies, Arbeiter mit ihren Weibern, Mütter mit ihren Kindern, Alles dies hatte ſich auf den Weg begeben in der unbeſtimm⸗ ten Hoffnung, der König werde das Decret ſanctioniren, und die ganze Sache werde gut gehen.
Der König ſchien ganz und gar nicht geneigt, zu ſanctioniren. Es war heiß, und man hatte Durſt.


