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ren, dereu Thor nicht nur geſchloſſen iſt, ſondern zu wel⸗ cher auch den Zugang eine aufgepflanzte Kanone verwehrt. Wir kommen nun, um zu bitten, Sire, daß dieſes Git⸗ ter geoffnet und ein freier Durchgang geſtattet werde.“
„Mein Herr,“ erwiederte der König,„ich ſehe an Ihrer Schärpe, daß Sie Municipalbeamter ſind; es iſt alſo Ihre Sache, das Geſetz vollziehen zu machen. Hal⸗ ten Sie es der Nationalverſammlung wegen für noth⸗ wendig, ſo laſſen Sie das Thor der Terraſſe der Feuil⸗ lants öffnen; die Bürger mögen über dieſe Terraſſe defi⸗ liren und durch das Thor der Stallungen abgehen. Verſtändigen Sie ſich zu dieſem Ende mit dem Herrn Obercommandanten der Garde und ſorgen Sie beſonders dafür, daß die öffentliche Ruhe nicht geſtört wird.“
Die drei Municipalbeamten verbeugten ſich und gin⸗ gen ab, in Begleitung eines Officiers, der beauftragt war, zu bekräftigen, der Befehl, das Thor zu öffnen, ſei wirklich vom König ſelbſt gegeben worden.
Man öffnete das Gitter.
Sobald das Gitter geöffnet war, wollte Jeder hinein.
Es war zum Erſticken; man weiß, was die er⸗ ſtickende Menge iſt: das iſt der Dampf, der ausbricht und zertrümmert.
Das Gitter der Terraſſe der Feuillants krachte wie ein Weidengeflechte.
Die Menge athmete und verbreitete ſich heiter im Garten.
Man hatte es verſäumt, das Thor der Stallungen zu öffnen.
Als ſie dieſes Thor geſchloſſen fand, defilirte die Menge vor der im Spalier an der Fagade der Tuile⸗ rien aufgeſtellten Nationalgarde.
Dann ging ſie durch das Thor vom Quai ab, und da ſie im Ganzen nach ihrer Vorſtadt zurückkehren mußte,
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