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Nun, es war die Stunde gekommen, durch einen materiellen Act das ſchöne und furchtbare Bild des Red⸗ ners der Gironde zu überſetzen; man mußte den Schrecken im Faubourg Saint⸗Antoine holen und ihn mit ſeinem mißtönigen Geſchrei und ſeinen gekrümmten Armen in den Palaſt von Catharina von Medici treiben.
Wer konnte ihn beſſer hervorrufen, als der entſetz⸗ liche revolutionäre Zauberer, den man Danton nannte?
Danton hatte breite Schultern, eine mächtige Hand, eine athletiſche Bruſt, in der ein ſtarkes Herz ſchlug; Danton, das war der Tamtam der Revolution; den Schlag, den er empfing, gab er ſogleich durch ein ge⸗ waltiges Vibriren zurück, das ſich auf die Menge, dieſe berauſchend, verbreitete; Danton berührte einerſeits das Volk durch Hébert, andererſeits den Thron durch den Herzog von Orleans. Danton, zwiſchen dem Contre⸗ marquenhändler an der Straßenecke und dem königlichen Prinzen an der Ecke des Thrones, Danton hatte vor ſich ein ganzes vermittelndes Clavier, von dem jede Taſte mit einer ſocialen Fiber correſpondirte.
Werft die Blicke auf dieſe Tonleiter: ſie durchläuft zwei Oetaven und iſt im Einklange mit ſeiner mächtigen Stimme:
Hébert, Legendre, Gonchon, Roſſignol, Momoro, Brune, Huguenin, Rotondo, Santerre, Fabre d'Eglantiene, Camille Desmoulins, Dugazon, Lazuski, Sillery, Genlis, der Herzog von Orleans.
Denn bemerke wohl, daß wir hier nur die ſichtba⸗ ren Gränzen ſetzen. Wer wird uns nun ſagen, wie tief ſie hinabgeht, und wie hoch ſie ſich erhebt, dieſe Macht, über deren Gränzen unſer Ange ſich verliert?
Dieſe Macht war es, die den Fanbourg Saint⸗ Antoine aufwiegelte.
Schon am 16. nimmt ein Danton ergebener Mann, der Pole Lazuski, Mitglied des Rathes der Commune, die Sache in Angriff.
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