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Nach dieſen Worten war es nicht möglich, einen Angenblick länger zu bleiben.
Dumouriez ging ab.
Das Königthum hatte mit ſeiner letzten Stütze ge⸗ brochen; der König hatte ſeine Larve abgenommen.
Er ſtand mit entblößtem Geſichte vor dem Volke.
Sehen wir, was es ſeinerſeits that,— dieſes Volk.
CXXXII.
Eine Zuſammenkunft in Charenton.
Ein Mann war den ganzen Tag im Faubourg Saint⸗Antoine, in Generalsuniform, auf einem dicken flämiſchen Roſſe hin und hergeritten, hatte rechts und
links die Hände gedrückt, hier Die ſhönen Wädchen. ge⸗ küßt, dort den jungen Leuten zu trinken bezahlt.
Das war einer von den ſechs Erben von Lafayette, der Bataillonschef Santerre..
Bei ihm, wie ein Adjntant bei ſeinem General rei⸗ ten würde, ritt auf einem kräſtigen Pferde ein Mann, in welchem man nach ſeiner Tracht einen Patrioten vom Lande erkennen konnte.
Eine Rarbe ließ ihre Spur auf ſeiner Stirne, und wie der Bataillonschef ein treuherziges Lächeln, ein offe⸗ nes Geſicht hatte, ſo hatte er ein finſteres Ange, eine drohende Phyſiognomie.
„Haltet Euch bereit, meine guten Freunde, wachet über die Nation! Die Verräther haben ſich gegen ſie verſchworen; doch wir ſind da,“ ſagte Santerre.


