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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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d„Ich bin nicht mehr Miniſter, mein Herr,“ erwie⸗

derte Dumouriez. t⸗„Man bemerkt aber Zuſammenrottungen in den

Vorſtädten.“ ⸗„Laſſen Sie ſich die Befehle vom König geben.“

it,„Das drängt.“ ter„So beeilen Sie ſich! Der König hat meine Ent⸗ e⸗ laſſung angenommen.“ Herr von Romainvilliers ſprang die Stufen hinab. gte Am 17. Morgens ſah Dumvuriez die Herren von Chambonnas und Lajard bei ſich eintreten. Beide er⸗ ig, ſchienen im Auftrage des Königs, Chambonnas, um das Portefeuille der auswärtigen Angelegenheiten, und La⸗ re jard, um das des Krieges in Empfang zu nehmen. en⸗ Der König erwartete am andern Morgen, am 18., Dumouriez, um mit ihm ſeine letzte Arbeit der Verrech⸗ ne, nung und der geheimen Ausgaben abzuſchließen. ut⸗ Als man ihn wieder im Schloſſe erſcheinen ſah, n glaubte man, er kehre zu ſeinem Poſten zurück, und man nt⸗ drängte ſich um ihn, um ihm Glück zu wünſchen. i„Meine Herren,“ ſagte Dumouriez,„nehmen Sie

ſich in Acht! Sie haben es nicht mit einem Manne zu hen thun, der zurückkehrt, ſondern mit einem Manne, der ab⸗ ren geht: ich komme, um meine Rechenſchaft abzulegen!“ Sogleich entſtand ein leerer Raum um ihn⸗

ken In dieſem Augenblicke meldete ein Huiſſier, der Kö⸗ nig erwarte Herrn Dumouriez in ſeinem Gemache.

ßen Der König hatte ſeine ganze Heiterkeit wieder⸗ erlangt.

den War das Seelenſtärke? war es trügeriſche Si⸗

in⸗cherheit? Dumouriez legte ſeine Rechenſchaft ab. Nachdem die Arbeit beendigt war, ſtand Dumon⸗ um riez auf. „Sie werden ſich alſo wieder zur Armee von Luck⸗ Die Gräfin von Charny. VI. 17

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