Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Als ſie geendigt hatten, ſprach der König in der That:

„Meine Herren, ich habe einen Brief an den Prä⸗ ſidenten der Nationalverſammlung geſchrieben, um ihm meinen Entſchluß mitzutheilen. Einer von Ihnen wird ihn contraſigniren, und Sie alle Vier werden ihn mit einander in die Nationalverſammlung tragen.“

Das war ein Befehl ganz im Weſen des alten Re⸗ gime, aber übel klingend in den Ohren conſtitutioneller, folglich verantwortlicher Miniſter.

„Sire,“ ſagte Dumouriez, nachdem er mit dem Blicke ſeine Collegen um Rath gefragt hatte,„haben Sie uns nichts mehr zu befehlen?“

„Nein,“ antwortete der König.

Und er zog ſich zurück.

Die Miniſter blieben und beſchloßen ſogleich, eine Andienz für den andern Tag zu verlangen.

Sie kamen überein, ſich in keine Erklärung einzu⸗ laſſen, ſondern gemeinſchaftlich ihren Abſchied zu be⸗ gehren.

Dumouriez begab ſich nach Hauſe. Es war dem König beinahe geglückt, ihn, den feinen Politiker, den verſchmitzten Diplomaten, den General mit dem durch die Intrigue verſtärkten Muthe, zu hintergehen!

Er traf drei Billets von verſchiedenen Perſonen, die ihm mittheilten, es finden Zuſammenrottungen im Faubourg Saint⸗Antoine und Berathungen bei Santerre ſtatt.

Er ſchrieb ſogleich an den König, um ihn von dem, was man ihm mittheilte, in Kenntniß zu ſetzen.

Eine Stunde nachher erhielt er folgendes, nicht vom König unterzeichnetes, aber eigenhändeg von ihm ge⸗ ſchriebenes Billet:

„Glauben Sie nicht, mein Herr, daß es gelingt,